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Abschied von Pfarrer Heinritz

Der „Abschied in Etappen“ endete feierlich mit Entpflichtung in der St.Georgskirche

Pfarrer Heinritz hinterläßt viele Spuren in Wendelstein

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Wendelstein - In der aktuellen Coronazeit war es für die evangelische Kirchengemeinde Wendelstein keineswegs leicht, den Abschied ihres Pfarrers Norbert Heinritz nach 13 Jahren am Ort gemeinsam mit allen „Weggefährten“ und den Gemeindemitgliedern würdig zu feiern: Der Kompromiss war ein „Abschied in Etappen“ und über etliche Tage, der am 20. September offiziell in der St.Georgskirche mit der Entpflichtung durch Dekanin Berthild Sachs mit vielen Ehrengästen endete. Am Sonntagvormittag konnten die Gemeindemitglieder bei einem Gottesdienst im Garten der Arche in Großschwarzenlohe Abschied nehmen und beim offiziellen Abschiedsgottesdienst mit Entpflichtung am Nachmittag in St.Georg gab es bewusst nur wenige Grußworte und danach Gelegenheit für die Anwesenden, sich im Hof des Martin-Luther-Hauses persönlich und mit Präsenten zu verabschieden.

Vieles kann ich genießen - Sonntagsbetrachtung vom 21.3 im Schwabacher Tagblatt

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  „Das Leben genießen.“ – antworte ich einer Bekannten aus der Gemeinde, auf die Frage, wie denn mein Fastenprojekt für die   Coronapassionszeit lautet. Auf ihre Frage war ich dann nicht gefasst gewesen. „Und was machst du da so?“ Vielleicht hatte sie auch gefragt, wie ich das mache.

„Erwischt“ – dachte ich. Manchmal kann man ganz wohlklingende Antworten oder Sätze in die Gegend sprechen, ohne, dass mein Gegenüber etwas damit anfangen kann. Für mich war es die Umschreibung dafür, dass ich mir in diesem Jahr nichts Besonderes vornehme, sondern einfach schaue, was passiert, ohne besondere Planungen, die dann eh nicht funktionieren.

Wir waren uns dann natürlich einig, dass das mit dem Leben genießen im Moment so eine Sache ist.

Abschied von Vikar Wölfel

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Wendelstein - Im Herbst 2018 hat Tobias Wölfel als Lehrvikar in der evangelischen Kirchengemeinde Wendelstein seinen Dienst begonnen und wie schnell 2 ½ Jahre vergehen, wurde vielen klar, als er jetzt im Rahmen eines Gottesdienstes in St.Georg offiziell verabschiedet wurde. Die Dankesworte und Abschiedsgeschenke nicht nur aus der Kirchengemeinde  machten deutlich, wie sehr Tobias Wölfel zukünftig vermisst wird, da er sich vielfältig im kirchlich-weltlichen Leben in der Gemeinde eingebracht hat: Ob als Notfallseelsorger und aktiver Feuerwehrler, Religionslehrer, angehender Pfarrer oder als bereitwilliger Helfer in der Kirchengemeinde - er hat sich in seiner Vikariatszeit in Wendelstein als „Vorbild“ aktiv miteingebracht. 

Mit einem „weinenden und einem lachenden Auge“ hieß Vikar Tobias Wölfel „leider zum vorerst letzten Mal hier in Wendelstein“ die Gottesdienstteilnehmer in der St. Georgskirche willkommen und gestaltete ihn entscheidend mit. Unterstützt wurde er von Pfarrerin Alexandra Büttner und seinem Mentor in der Vikariatszeit, Pfarrer Norbert Heinritz. Gerade der Vergleich zwischen der schönen Feier bei seiner damaligen Einführung als Lehrvikar im September 2018 und dem heutigen Abschied zeige, dass es ein Abschied „in schweren Zeiten“ sei. Wendelstein bleibe jedoch immer ein wichtiger Abschnitt seines Berufslebens.   

Gedanken zum 1. Advent

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Liebe Gemeinde.

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Es ist Advent geworden. Ich hatte ihn herbeigesehnt und mich auf die Gottesdienste gefreut. Ich hatte mich auf den Adventskranz gefreut, und auf die erste Kerze, die wir entzünden. Das ist für mich fast ein magischer Moment.  Ich hatte mich gefreut auf den Moment, wo wir das Lied „Macht hoch die Tür“ anstimmen.

 

Ade – Abschied aus Wendelstein - von Pfr. Norbert Heinritz

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Zum 1. Oktober werden meine Familie und ich Wendelstein verlassen und ich werde eine neue Stelle als Krankenhaus- und Altenheimseelsorger in Neuendettelsau antreten. Pfarrer gehören zum wandernden Gottesvolk. Nach 10 Jahren wird einem angeraten, sich eine neue Gemeinde oder eine neue Aufgabe zu suchen. Am 1. September werden es schon 13 Jahre sein, in denen meine Familie und ich in Wendelstein sein durften.

Gottesdienste haben am 10. Mai bei uns begonnen

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Die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher haben aufgeatmet. Am 10. Mai war der erste Gottesdienst nach acht Wochen in der St. Georgskirche. Er war gut besucht, auch wenn es viele Sicherheitsmaßnahmen zu beachten gab. Knapp 50 Personen sind gekommen. 57 Personen hätten Platz gehabt. Kantate hieß der Gottesdienst: Singet! Es konnte leider wegen der Sicherheitsmaßnahmen nicht viel gesungen werden. Der Abstand wurde gut eingehalten, die Plätze waren markiert, Mund- und Nasenschutz wurde getragen. Wir konnten einen schönen Gottesdienst feiern. 

Ostersteine – Zeichen der Hoffnung

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April 2020 - Die Jungschar "Junge Helden" hat eine Idee der Nordkirche aufgegriffen und zu Ostern „Ostersteine“ bemalt. Was muss das damals für die Frauen am Grab für ein Bild gewesen sein, als der große Stein vor der Grabhöhle weggerollt war. Die Frauen waren sicher erleichtert, dass dieses Hindernis überwunden war. Der Stein wurde für sie zu einem Hoffnungszeichen. Auch die von den Kindern bemalten Steine sollen Hoffnungszeichen sein. Hoffnungszeichen, die zeigen: Jesus hat den Tod besiegt. Hoffnungszeichen die zeigen: Wir feiern trotzdem Ostern.

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